Unsere Geschichte
Die Eisenbahnverbindung Remscheid – Lennep – Opladen Der „Balkanexpress“ Es begann mit der Verbindung von Rittershausen (heute Oberbarmen) nach Lennep, die am 01.09.1868 feierlich eröffnet wurde. Mit der Erteilung der Konzession zum „Bau einer Verbindungs-Eisenbahn von Born nach Opladen“ am 12.06.1872 schien der Weg endlich frei für eine insbesondere von Burscheider Seite geforderte rasche Realisierung einer Eisenbahnlinie Lennep-Opladen, zumal zwischen Lennep und Born bereits 1871 mit dem Bahnbau begonnen worden war. Ähnlich wie in Tente hatte man auch in Kuckenberg und Umgebung verbissen für die Einrichtung einer Haltestelle gekämpft, letztlich mit Erfolg, wie die Eröffnung des Haltepunktes Kuckenberg am 01.07.1900 beweist. Die Stadt Burscheid hatte dafür allerdings beträchtliche Opfer zu bringen, war sie laut eines 1899 geschlossenen Vertrages mit der KED (Königliche Eisenbahndirektion) verpflichtet, neben der kostenlosen Bereitstellung von Grund und Boden und der Übernahme der Anlagekosten von 5500,- Reichs-Mark auch für die unentgeltliche Billetausgabe sowie Beleuchtung, Heizung und Reinigung des Warteraumes zu sorgen. Quasi als Kompensation für die Konzession zur Errichtung einer Gastwirtschaft unmittelbar gegenüber der Bahnstation gab sie letztere Verpflichtungen an den Betreiber der „Restauration“ weiter, die sich einer Zeitungsmeldung von 1901 zufolge „bei Fahrgästen und Touristen“ schon bald großer Beliebtheit erfreute. Mit dem zweigleisigen Ausbau der Strecke, der dem Haltepunkt im Westen Burscheids ein neues Wartehaus sowie eine Bahnsteigunterführung bescherte, erfuhr auch die benachbarte Gastwirtschaft weiteren Zuspruch. Aufgrund der nachgewiesenen Rentabilität, (1909 waren in Kuckenberg immerhin 45900 Fahrkarten verkauft worden), entband die Bahnverwaltung die Gemeinde Burscheid 1910 von Ihren Verpflichtungen. Ein Antrag auf Errichtung einer Gepäck- und Stückgutabfertigung blieb dagegen erfolglos. Nicht zuletzt wegen seiner günstigen Lage,war Kuckenberg noch viele Jahre ein beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen durch das Bergische Land. Durch die Zunahme des Individualverkehrs verlor die kleine Station schnell an Bedeutung, so das sich der Fahrkartenverkauf, der nach wie vor in der Gaststätte durchgeführt wurde, kaum mehr lohnte und um 1965 eingestellt wurde. Bis dahin musste das Haus von 5.00 Uhr bis 24.00 Uhr geöffnet sein, was den Inhabern einiges abverlangte.
Haus Kuckenberg Anfang des 19. Jahrhunderts Auf einen Blick Ansprechpartner Geschichte Gutscheine Haus Kuckenberg   Das versteckte Paradies   Hotel-Restaurant Hotel Zimmer & Preise Arrangements Restaurant Kultur & Freizeit Feiern & Hochzeiten
Folge uns!
Geschichte